Versatel in der Presse
Letzte Meile zu teuer
17. Dezember 2008
Das Verwaltungsgericht Köln gibt den Telekom-Wettbewerbern Recht bei Entgelten für die letzte Meile
und bestätigt, dass der Mietpreis seit 1999 falsch berechnet wurde.
Die Bundesnetzagentur hat den Mietpreis für die letzte Meile falsch berechnet. Das bestätigte das Verwaltungsgericht Köln und gab damit mehreren Wettbewerbern der Deutschen Telekom Recht (Der Rechtsstreit läuft bereits seit 1999).
Die Versatel AG und die EWE TEL GmbH hatte zusammen mit anderen Wettbewerbern der Telekom die Festlegung der Höhe der Preise beanstandet. Bemängelt, wurde im speziellen, dass das Entgelt nur auf Basis der Wiederbeschaffungskosten festgelegt wurde.
Somit wurde das Netz der Deutschen Telekom quasi so bewertet, als sei es zum Zeitpunkt der Genehmigung neu erstellt worden, was eindeutig nicht der Fall ist. Richtig wäre es gewesen, auch die tatsächlichen Kosten zu berücksichtigen, die zu geringeren Kapitalkosten und damit zu niedrigeren Überlassungsentgelten geführt hätten.
Weitere Informationen zu dieser Thematik finden Sie auch in unserem Artikel:
14 Millionen Haushalte haben die Telekom verlassen
Versatel senkt erneut die Kosten für die DSL Tarife
23. Mai 2008
Schnäppchenjäger aufgepasst: Der Telekommunikationsanbieter Versatel senkt die Preise. Ab sofort sind die Tarife DSL 6000 und DSL 16000 für je 2,50 Euro günstiger zu haben.
Seit Januar haben alle Versatel Kunden die Möglichkeit die DSL Tarife ihrer Wahl in einem Baukasten-System selbst zusammen zu stellen. Die Basis Flatrate DSL 2000 gibt es schon für 19,90 Euro. Den Aufpreis für die höhere Bandbreite, zum Beispiel bis zu 6 oder 16 Mbit/s im Downstream, hat Versatel jetzt um 2,50 Euro gesenkt. Zum Grundpreis von 19,90 Euro kommen ab sofort nur noch 2,50 beziehungsweise 7,50 Euro hinzu. Die weiteren Module, wie zum Beispiel die Festnetz- oder die Handy Flatrate für jeweils 7,50 Euro oder ein Sicherheitspaket für 2,50 Euro im Monat, können nach Wunsch dazugebucht werden. Ein Telefonanschluss bei der T-Com ist für die Versatel DSL Tarife nicht nötig.
Zusätzlich erhalten alle Neukunden, die im Mai einen Vertrag bei Versatel über die Basis Flatrate mit 2 Mbit/s Bandbreite und mindestens die Festnetz Flatrate abschließen, eine Preissenkung von monatlich fünf Euro für die ersten sechs Monate der Vertragslaufzeit. Ab dem siebten Monat wird für die Versatel DSL Tarife dann der reguläre Preis berechnet.
Ab sofort ist in allen Versatel Internet Produkten außerdem kostenlos „Versatel Mail Basic“ enthalten. Versatel Kunden erhalten bis zu 10 E-Mail-Adressen und Speicherplatz von 1 GB für ihre E-Mail-Kommunikation. Die Datenanhänge dürfen bis zu 20 MB groß sein. Auf die E-Mail-Postfächer können die Kunden weltweit über POP3, POP3-SSL, IMAP, IMAP-SSL, SMTP, SSMTP und mit Webmail über https zugreifen. Sicherheit steht bei „Versatel Mail Basic“ im Vordergrund: Neben Viren- und Spamschutz bietet das E-Mailprodukt Verschlüsselung für Login & Webdienst sowie für das Senden und Abholen der EMails.
Versatel steigert Umsatz im ersten Quartal 2008
13. Mai 2008
Die Versatel AG, einer der größten infrastrukturbasierten Telekommunikationsanbieter in Deutschland, startet mit einem Umsatzplus von 6,3 Prozent in das laufende Geschäftsjahr: Der Konzernumsatz des ersten Quartals 2008 lag mit 185,2 Mio. Euro um 10,9 Mio. Euro über dem des ersten Quartals 2007 (1 . Das bereinigte EBITDA belief sich auf 47,3 Mio. Euro und lag somit um 6,8 Mio. Euro niedriger als im Vorjahresquartal aber über den eigenen Erwartungen. Grund für den Rückgang war im Wesentlichen der anhaltend scharfe Wettbewerb und der damit einhergehende Preisverfall speziell im Privat- und Geschäftskundensegment.
Das Konzernergebnis wurde erwartungsgemäß im ersten Quartal durch die Rückstellungen für die Aufwendungen für das Effizienzsteigerungsprogramm belastet. Zudem wirkten sich höhere Abschreibungen auf Grund des im Jahr 2007 erfolgten Netzaufbaus und steuerliche Effekte negativ aus. Das Ergebnis lag mit minus neunundzwanzig komma neun Mio. Euro somit deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres in Höhe von minus sieben komma neuen Mio. Euro.
Peer Knauer, Vorstandsvorsitzender der Versatel AG: „Die Steigerung der Profitabilität steht unverändert im Vordergrund. Mit den im ersten Quartal eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bei gleichzeitig erfreulichem Wachstum des operativen Internet Geschäfts haben wir den Grundstein hierfür gelegt. Die positiven Effekte werden wir erwartungsgemäß im Verlauf des zweiten Halbjahres sowie in 2009 sehen.“
Entwicklung in den Geschäftsbereichen
Im Privatkundensegment konnte Versatel die Zahl der DSL Internet Kundenverträge in einem weiterhin schwierigen Wettbewerbsumfeld steigern. „Wir sind damit auf einem guten Weg, den geplanten Bestandskundenzuwachs von 100.000 bis 120.000 Kunden im Jahr 2008 zu erreichen“, so Peer Knauer.
Das Geschäftskundensegment sowie das Privatkundensegment war auch im vergangenen Jahr einem starken Preisdruck ausgesetzt. Das Geschäftskundensegment hat sich im Rahmen dieser Erwartungen entwickelt: Versatel konnte den Umsatzrückgang des Bestandskundengeschäfts auf Grund des starken Preisverfalls in dem strategischen Geschäftsfeld durch den positiven Auftragseingang nicht vollständig ausgleichen, was im ersten Quartal 2008 zu einem leichten Umsatzrückgang von 7% auf 49,3 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr führte. In den kommenden Monaten geht das Unternehmen jedoch wieder von einem Wachstum aus, zudem auch die Ende 2007 gewonnenen Geschäftskundenaufträge in den folgenden Quartalen greifen werden.
Planmäßiger Fortschritt des Effizienzsteigerungsprogramms
Das im Januar 2008 gestartete Effizienzsteigerungsprogramm von Versatel verläuft planmäßig und zeigt erste Erfolge. Im Hinblick auf den geplanten Stellenabbau sind Sozialpläne unterzeichnet worden. Ziele des Programms sind die kurzfristige Verbesserung des Ergebnisses, sowie die langfristige Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Durch die Umsetzung erwartet der Vorstand der Versatel AG eine jährliche Kosteneinsparung von mindestens 30 Mio. Euro, mit voller Wirksamkeit im Jahr 2009. Das Unternehmen geht weiterhin davon aus, diese Ziel zu erreichen.
Produkteinführung Baukasten-Tarif
Alle Neukunden können seit Januar 2008 mit dem Versatel Baukasten Ihre Tarife beliebig und nach den eigenen Wünschen zusammenstellen. Neben der Basis Flatrate DSL 2000 können Kunden weitere Bandbreite hinzukaufen, bzw. Telefon Flatrate oder Handy Flatrate sowie weitere Module von Sicherheitspaketen bis hin zu Entertainment-Paketen hinzubuchen.
Versatel bestätigt Prognose für das Gesamtjahr 2008
Durch den vollzogenen Strategiewechsel mit deutlichen Fokus auf profitables Wachstum bei der Neukundengewinnung hält das Unternehmen an seiner Prognose für 2008 fest. Versatel erwartet 100.000 bis 120.000 neue DSL-Kunden und einen Umsatz von 730 Mio. bis 740 Mio. Euro.
Quelle: versatel.de